Schall und Lärm spielen eine zentrale Rolle im Alltag von Teenagern. Der Schüleralltag ist vom morgendlichen Klingeln des Weckers bis zur Einschlafmusik von verschiedenen Erscheinungsformen des Schalls geprägt.
Zunächst soll der uns umgebende Schall quantitativ und qualitativ untersucht werden. Lärmmessungen im näheren Umfelde der Schule werden mit Bordmitteln (Smartphone-App) durchgeführt. Akustikprotokolle sensibilisieren die Schüler für unterschiedliche Formen von Schall.
Untersuchungen zur abendländischen Dur-Tonalität werden mit selbst gebauten Monochorden nachvollzogen, Obertonreihen und deren Ausprägung bei verschiedenen Instrumenten gemessen und verglichen.
Aufbauend auf das erworbene Vorwissen wird nun ein Instrument gebaut, dessen klangliche Qualitäten von den Schülern ausgehend von eigenen Messungen optimiert werden. Im Zentrum steht hier der sachgerechte Umgang mit dem Werkstoff Holz. Besondere Beachtung finden auch die klanglichen Eigenschaften der verwendeten Hölzer und Metalle.
Eine nähere Untersuchung des menschlichen Ohrs zeigt die erstaunlichen Fähigkeiten aber auch die Gefährdung dieses sensiblen Organs auf.
Der letzte Themenkomplex im Modul Schall und Lärm ist der elektronischen Verarbeitung von Klängen gewidmet. Versuche und Messungen an den gebauten Instrumenten mit Tonabnehmern aus selbst gezüchteten Piezokristlallen und handelsüblichen Piezoplättchen sowie selbst gewickelten Tonabnehmerspulen sensibilisieren die Schüler für den Zusammenhang von technischen Parametern und sinnlich erfahrbarer Wirklichkeit.
Die Erkenntnisse aus den einzelnen Bauphasen werden von den Schülern im Baubericht festgehalten.
