Besuch der Frida-Kahlo-Ausstellung – Religionskurs KS1

Am 24.02.2026 besuchten wir mit unserem evangelischen Religionskurs der KS1 von Frau Dürr die Ausstellung „Viva Frida Kahlo" in der Schleyer-Halle. Schon beim Betreten der Ausstellung wurde schnell deutlich, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Ausstellung handelt: Durch große Projektionen, Musik und Texte konnten wir in die Welt der mexikanischen Künstlerin eintauchen.

Besonders beeindruckend fanden wir, wie eng Frida Kahlos Leben und ihre Kunst miteinander verbunden sind. Viele ihrer Bilder zeigen sie selbst und erzählen von ihrem Leben, ihren Schmerzen nach dem schweren Unfall und ihrem Umgang mit Leid. Gerade diese Offenheit hat uns sehr bewegt. In ihren Bildern wird sichtbar, wie sie versucht hat, ihrem Leid einen Ausdruck zu geben und trotzdem Lebensmut und Stärke zu zeigen.

Im Religionsunterricht beschäftigen wir uns oft mit Fragen nach Leid, Hoffnung und der Würde des Menschen. In der Ausstellung konnten wir diese Themen auf eine ganz neue Weise entdecken. Frida Kahlo zeigt in ihren Bildern, dass Leid zum Leben gehören kann, aber dass Menschen trotzdem Hoffnung und Identität bewahren können. 

Dadurch entstand für uns auch eine Verbindung zu religiösen Fragen: Wie gehen Menschen mit schwierigen Erfahrungen um? Wo finden sie Kraft und Hoffnung?

Die Ausstellung hat uns deshalb nicht nur künstlerisch beeindruckt, sondern auch viele Gedanken und Gespräche im Religionsunterricht angestoßen. Für uns war der Besuch eine besondere Erfahrung, weil wir gesehen haben, wie Kunst helfen kann, über große Fragen des Lebens nachzudenken.