Wir - beim Mathewettbewerb an der Uni

Anfang des Jahres hatte Herr Kemmler uns im Mathekurs gefragt, ob irgendjemand Lust hätte, am 2. April zu einem Mathewettbewerb nach Tübingen zu fahren. Dieses Jahr haben dort 33 Teams aus ganz Baden-Württemberg bestehend aus knapp 140 Schülern der Klassen 11 bis 13 teilgenommen. Einige Monate später haben wir uns am Samstag morgen um 7.20 Uhr am Bahnhof mit Frau Mäckle getroffen um mit dem Zug nach Tübingen zu fahren. Sie und Herr Kemmler haben uns begleitet, was toll war, da sie sich beide in Tübingen und auf dem Campus der Uni auskannten.

In Tübingen angekommen wurden wir von Schnee und eisigen Temperaturen begrüßt, trotzdem haben wir einen kurzen Abstecher durch die Tübinger Innenstadt gemacht, bevor wir zusammen mit vielen anderen Teilnehmern des Wettbewerbs zum Unigelände „Morgenstelle" gefahren sind, wo der Wettbewerb stattfand. Nach einer kurzen Begrüßung in einem Hörsaal ging es auch direkt los in die Mensa, dort fand dann der erste Teil des Wettbewerbs statt.

Eine Stunde Zeit hatten alle 33 Teams um vier Aufgaben zu lösen. Die Aufgaben waren zum Knobeln und nicht einfach nur pure Rechenaufgaben. Wir haben sie verteilt und am Ende alle vier Aufgaben bearbeitet bekommen. Nachdem die Stunde um war sind wir mit einem guten Gefühl in den ersten von drei Vorträgen gegangen.

In diesem ging es um die Symmetrie von Körpern, was sehr interessant anhand von verschiedenen Würfeln, mit unterschiedlich vielen Seiten, erklärt wurde. Nach dem Vortrag ging es mit etwas Verspätung in die Mensa zurück zum Mittagessen. Bei Spagetti mit Bolognese bzw. Tomatensoße hatten wir kurz die Gelegenheit mit einem der Doktoranden an der Uni zu sprechen und auch sonst extrem viel Spaß.

Direkt nach dem Essen fand dann der zweite Teil des Wettbewerbs statt, diesmal gab es acht kürzere Aufgaben und nur eine halbe Stunde Zeit. Anders war, dass man die nächste Aufgabe nur bekommen hat, wenn man die Aufgabe, an der man gerade dran war, abgegeben hat. Obwohl das erstmal nach sehr wenig Zeit und sehr viel Stress klingt, haben wir die Aufgaben bearbeitet bekommen und wurden in der Zeit fertig.

Es folgten noch zwei Vorträge. Einer wurde von zwei Doktoranden zum Thema Paradoxa der Mathematik gehalten, der andere von einem ehemaligen Studierenden, der erklärt hat, wie Mathe in der Wirtschaft zur Anwendung kommt. Obwohl nach den beiden Wettbewerben die Luft ein bisschen raus und die Stühle ein bisschen unbequem waren, war es schön diese Einblicke zu bekommen.

Unsere fünf Teilnehmer*innen machten auch im Hörsaal eine gute Figur


Zum Abschluss war es dann Zeit für die Siegerehrung und wir waren tatsächlich erfolgreich. Wir konnten den sechsten von 33 Plätzen belegen und haben als Preis nicht nur die Urkunde, sondern auch Bücher und einen Film bekommen. Das frühe Aufstehen hat sich also voll und ganz gelohnt, denn jetzt können wir von uns sagen, dass wir die sechst-besten Nachwuchsmathematiker in ganz Baden-Württemberg sind. Zusätzlich unserem Erfolg hatten wir jede Menge Spaß an dieser Unternehmung.

Noch einmal bedanken wollen wir uns bei Herr Kemmler und Frau Mäckle. Ohne die beiden wären wir da nie gewesen und wenn doch, dann hätten wir an dem Tag sicher nicht halb so viel Spaß gehabt.