Ren­dez­vous mit unserer Austauschschule

Drittort-Frankreich-

Am Montag den 09/05/22 fuhren wir, 20 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen, nach Niederbronn-les-Bains (F), wo wir die französischen Schüler des Collèges Ponsard aus Vienne (F) für eine gemeinsame Drittortbegegnung in der Jugendbegegnungsstätte Albert Schweitzer treffen sollten. Auf unserer Reise sollten wir an einem gemeinsamen Projekt arbeiten, dabei französische Jugendliche kennenlernen und erste Erfahrungen in Frankreich machen.

Wir waren alle sehr gespannt und aufgeregt, da wir seit vier Jahren Französisch lernen und Corona bedingt noch an keinem Austausch teilnehmen konnten. Nach drei Stunden kamen wir an und überbrückten die Zeit, bis die Franzosen ankamen, mit einem Spaziergang und einem Sportparcours.

Als die Franzosen kamen durften wir uns zu zweit mit zwei französischen Schülern in unseren Zimmern einrichten. Mit ihnen sollten wir die nächsten vier Tage verbringen.

Es war nun sehr viel Programm für die nächsten Tage vorgesehen. Für unser Projekt: „les clichés franco-allemands" arbeiteten wir vor allem auf iPads an eBooks, worin wir alle Ergebnisse zusammenfassten. In 4er-Teams aus jeweils zwei Franzosen und Deutschen führten wir viele interessante Interviews auf der Straße über deutsche und französische Klischees und Vorurteile und besichtigten die wunderschönen Städte Straßburg und Kehl. Für die eBooks sammelten wir auf einer Stadtrallye Bilder und Informationen und wir versuchten dabei, uns untereinander zu verständigen.

In Workshops hörten wir einiges über die deutsch-französische Geschichte, vor allem den Zweiten Weltkrieg, die Gefallenen und das Elsass, da sich unsere Jugendherberge direkt an einer Kriegsgräberstätte aus dem 2. Weltkrieg befand. 

Zudem machten wir jeden Abend Sport und versuchten so lange wie möglich (auch wenn schon Bettruhe war) mit den Franzosen zusammen zu reden und ein bisschen Spaß zu haben. Wir verstanden uns bald gut und die Zeit ging wie im Flug vorbei. Freitag war der Tag der Abreise. Wir waren alle sehr traurig und tauschten noch Nummern und Instagramkontakte aus und stiegen dann in den Bus Richtung Esslingen bzw. nach Vienne ein.


Wir würden direkt wieder nach Frankreich gehen. Wir haben gemerkt, dass unsere Aussprache auch in so kurzer Zeit besser geworden ist und wir so viele Menschen (besser) kennen gelernt haben. Wir würden es jedem empfehlen.

Fridolin Kopp, Amecie Rose