Studienfahrt der KS2 nach Rom (2019)

Vom 23. bis 28. September 2019 ging ein Teil der Kursstufe 2 auf Studienfahrt nach Rom zusammen mit Herrn Peña und Herrn König.

Am Montag, den 23. September, fuhren wir am Nachmittag mit der Metro in den nördlichen Teil der Innenstadt. Besichtigt wurden die Spanische Treppe und der Trevi-Brunnen.Trevi Brunnen

Leider durften wir uns nicht mehr auf die Stufen der Spanischen Treppe setzen. Seit 2019 ist das verboten, überall stehen Polizisten, die alle Menschen, die sich hinsetzen, anpfeifen. Geht man die Stufen nach oben, erreicht man die französische Kirche „Trinità dei Monti“. Auch ein schöner Obelisk steht vor der Kirche. Im Anschluss liefen wir zum Trevi-Brunnen, der 1735 eingeweiht wurde. Wasser strömt über einem Felsen mit lauter Phantasiewesen in das Becken des Brunnens. Der Trevi-Brunnen ist im barocken Stil gebaut und stellt Neptun, den Gott des Meeres, dar, der über die Wasser herrscht. Viele Menschen haben Münzen in den Trevi-Brunnen geworfen. Im Jahr kommen ca. eine Millionen Euro zusammen, die an die Caritas und andere gemeinnützige Organisationen gespendet werden.

Danach waren wir im Pantheon. Mit der größten nicht verstärkten Zementkuppel der Welt ist das Monument das wohl am besten erhaltene und auch eines der eindrucksvollsten Monumente Roms. Heute ist das Pantheon eine Kirche, das war aber nicht immer so.

Im Anschluss sind wir auf Herrn Königs Empfehlung hin alle noch gemeinsam Pizza essen gegangen. Gemütlich haben wir geplaudert und den Abend ausklingen lassen. Manchen war das jedoch noch nicht genug, wer wollte konnte sich noch ein Eis auf dem Rückweg kaufen. An unserem ersten Tag sind wir noch gemeinsam mit der Metro zurück zur Unterkunft gefahren.

Am Dienstag, den 24. September, ging es mit der Metro zum Vatikan. Dort haben wir die Vatikanischen Museen, den Petersplatz und den Petersdom besichtigt. Das erste Ziel war die Pieta von Michelangelo im Petersdom, eine der bekanntesten Darstellungen in der Epoche der Hochrenaissance. Die Skulptur stellt die Mutter Maria mit ihrem Sohn Jesus, dar. Michelangelo erschuf sie bei seinem ersten Romaufenthalt.

PetersplatzDie Sixtinische Kapelle war ein weiteres Highlight bei unserem Besuch in den Vatikanischen Museen. An der Decke konnten wir das originale, berühmte Werk von Michelangelo „Die Erschaffung Adams“, in dem sich Gott und Adam mit ihren Zeigefingern berühren, bestaunen.

Mit der Devise " Hälfte geschafft" starteten wir in einen weiteren Tag der Studienfahrt Rom. Auf dem geliebten Verlaufsplan, welcher auch immer genau eingehalten und von allen gut studiert war, stand nämlich ein Besuch im Kolosseum, eine Führung durch das Forum Romanum, der Konstantin- und Titusbogen, das Haus der Vestalinnen, der Tempel des Herkules, das Grab von Julius Cäsar, der Circo Massimo, die Bocca della verita und der Santa Maria in Cosmedien. Schlussendlich stiegen wir auch auf den Kapitolinischen Hügel, sahen die Cola di Rienzo und Marc Aurel Statue und auch das Kapitol. Mit kurzen Trinkpausen an den vielen kleinen Brunnen in Rom (siehe Bild)Endlich Wasser überstanden wir die Hitze an diesem Tag. In Kleingruppen erkundeten wir am Abend die Stadt, und nahmen einen kompeltt anderen Flair der Stadt wahr. Die vielen kleinen Gassen, welche voll mit Restaurants waren, gaben der Stadt etwas ganz Einzigartiges, was man nicht überall so findet.

Am Donnerstag machten wir uns, wie die Tage zuvor, um neun Uhr morgens auf den Weg in die Stadt. Als erstes gingen wir zur Piazza del Populo. Im Zentrum dieses Platzes steht der Obelisk Flaminio, ein ägyptischer Obelisk. Nach einem spannenden Vortrag über dessen Geschichte und die des Platzes, machten wir uns auf den Weg zum Museo dell` Ara PacisAra Pacis Augustae, dessen moderne Architektur neben den vielen historischen Gebäuden uns direkt auffiel. Die Mittagspause verbrachten die meisten auf dem Campo de` Fiori, der umgeben war von vielen kleinen Restaurants.

Auf der Suche nach dem Theatre de Pompee gelangen wir zum Schildkrötenbrunnen, wo wir uns einen weiteren Vortrag anhörten. Wir bummelten durch die vielen kleinen Gassen Roms, bis wir in Kleingruppen ein weiteres Mal die Stadt erkundeten. Am Abend saßen die meisten nochmal beisammen, um in Sebastians Geburtstag reinzufeiern.

Auch der Freitag zeigte sich als eher entspannter Tag, obwohl sich drei tapfere Mitstreiter als geschlagen zeigen mussten und im Hotel zurückblieben - die Erschöpfung begann uns einzuholen. Wir durften eine Führung durch das unterirdische Rom genießen, die unsere Vorstellung eines antiken Roms verbildlichte. Langsam begannen wir zu realisieren, dass das nun wirklich unser letzter Tag in der "ewigen Stadt" war. Wir begannen nun die Geschichte und antike Schönheit der Stadt wirklich wertzuschätzen und genossen die letzten Momente in Rom. Am Abend saßen wir ein letztes Mal zusammen, spielten Uno und ließen die Reise auf uns wirken.

Da bei uns nichts glatt lief, mussten unsere jungen, übermüdeten Körper auf ihren verspäteten Flug warten, welcher uns schlussendlich sicher zurück nachhause brachte.

Wir hatten eine anstrengende, aber wunderschöne Woche hinter uns, die die ganze Gruppe näher zusammengeschweißt und neue Freundschaften entstehen ließ, wofür wir uns bei Herrn König und Herrn Peña von ganzem Herzen bedanken wollen.

Lisa-Marie Riffelt und Maria Mavromati KS2

 

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