Amsterdam

Am Sonntag, den 23. September, startete unsere Studienfahrt nach Amsterdam. Sieben Uhr morgens hatten sich alle am Bahnhof in Esslingen versammelt und die Reise konnte beginnen. Nach einer anstrengenden, doch gleichzeitig lustigen Fahrt mit Zwischenstopps in Stuttgart und Köln kamen wir am Amsterdamer Hauptbahnhof („Amsterdam Centraal“) an. Am Hotel um ungefähr Vierzehn Uhr angekommen, konnten wir dann unsere Zimmer beziehen und das Hotel begutachten, welches eine sehr schöne Lage inmitten des „Oosterparks“ hatte. Daraufhin hielten wir Referate über Amsterdam, die wir im Voraus vorbereitet hatten. Später am Tag stand noch eine Grachtenfahrt durch Amsterdam an. Trotz Regen wirkten die vielen Kanäle Amsterdams sehr eindrucksvoll auf uns und die Fahrt verschaffte einem einen groben Überblick über die Stadt. Aufgrund der allgemeinen Erschöpfung fanden wir als die Fahrt beendet war schnell den Weg zurück ins Hotel und ins Bett.

Am Montag, den 24. September, ging es morgens um 9:30 Uhr direkt mit einer zweistündigen Führung durch die Innenstadt los. Wir besuchten bekannte Orte wie den Dam und das Rotlichtviertel (ja, da war auch um die Uhrzeit schon was los) und lernten einige Insider und Foodspots kennen. Mit unserem etwas zu humorvollen Stadtführer und mildem Wetter gestaltete sich dieser Vormittag amüsanter als man es von einer Stadtführung erwarten würde. Anschließend hatten wir etwas Freizeit und trafen uns um 13:30 Uhr beim sogenannten Rijksmuseum (Reichsmuseum), wo wir dann während einem Rundgang bekannte Werke, wie „Die Nachtwache“ von Rembrandt sehen konnten. Danach hatten wir ca. eine Stunde Zeit, um uns frei im Museum zu bewegen, was vor Allem für diejenigen, die ihr Abitur in Kunst machen wollen, eine gute Möglichkeit war, sich ein Bild von der niederländischen Kunst zu machen.

Am Dienstag ging es für uns morgens zu Madame Toussauds, dort konnten wir dann mit Wachsfiguren von berühmten Personen Fotos machen. Von Jonny Depp, über Marylin Monroe und Hulk war alles dabei. Danach haben wir einen kleinen Abstecher nach China Town gemacht. Der Tempel, den wir eigentlich anschauen wollten, war leider geschlossen, aber dafür konnten wir noch ein bisschen Amsterdam und seine wunderschönen Ecken kennenlernen. Zum Beispiel der Bejinghof, wo dann auch die Gruppe die Rembrandt vorstellen sollte ihre Präsentation gehalten hat. Bis wir uns dann wieder um 14:00 Uhr am Rembrandthaus getroffen haben, konnte jeder Mittagessen gehen oder auch eine kleine Shoppingtour machen. In dem Rembrandthaus haben wir dann viel über Rembrandts Leben in Amsterdam erfahren und noch dazu waren originale Kunstwerke von ihm ausgestellt. Um 18:00 Uhr haben wir uns dann am Anne Frank Haus getroffen. Das Anne Frank Haus war wirklich etwas Besonderes. Man hat eine Tour durch das ganze Haus bekommen und konnte sich somit in das Leben der Franks hineinversetzen. Insgesamt war diese Ausstellung die emotionalste und berührendste von allen. Abends waren wir dann noch alle zusammen bei einem Italiener essen.

Am Mittwoch durften wir ausschlafen, um bei ausnahmsweise sommerlichen Wetter einen Ausflug ins Stedelijkmuseum zu unternehmen. In dem Museum für zeitgenössische Kunst wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen viele Höhepunkte der Sammlung, die in stadtähnlicher Architektur im Inneren verwinkelt und interessant ausgestellt waren, zu sehen. Bei der Führung wurden uns verschiedene Werke gezeigt, sodass wir Stil und Intention dahinter nachvollziehen konnten. Zum Beispiel lernten wir an Hand eines Bildes von Picasso, was Kubismus ausmacht, den wir sofort in eigenen Skizzen ausprobierten. Besonders abstrakte Kunst wurde uns bei der Führung nähergebracht, vor allem Werke des bekanntesten Künstlers der Niederlande, Piet Mondrian und des Konstruktivisten Malewitsch. Nach einer Stunde selbstständigen Umschauens im Museum mussten wir dieses verlassen und konnten unser Mittagessen in der Sonne genießen. Danach gingen wir weiter in das Van Gogh – Haus, das sehr überlaufen war. Trotz dessen faszinierten uns die verstörende Lebensgeschichte und die bunten Werke. Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung und teilten uns auf. Manche von uns fuhren mit der Fähre auf eine alternative Künstlerinsel, die aus einer alten Werft bestand. Die Menschen lebten in Schiffscontainern oder Zugwaggons, die von kreativer und provokanter Street-Art geschmückt waren. Nachdem wir eine kleine Ausstellung in einer alten Werft besucht hatten, fuhren wir mit der Fähre im Sonnenuntergang zurück nach Amsterdam zurück. Die anderen bestaunten diesen nach einer langen Fahrradtour.   

Am Donnerstagmorgen machten wir uns auf den Weg nach Rotterdam. Nach einer einstündigen (etwas stressigen) Zugfahrt kamen wir in der zweitgrößten Stadt der Niederlande an. Die Gruppe, die diesen Ausflug organisiert hatte, führte uns durch die Innenstadt zur zentralgelegenen, neuen Markthalle. Das Gebäude ist eine Kombination aus kulinarischen Erlebnissen und Wohnen. Die etwa 11 000 mgroße Decke der Markthalle wird durch ein Kunstwerk aus riesigen Früchten, Pflanzen und Insekten geziert. Anschießend hatten wir Zeit die Stadt selbstständig zu erkunden, bis wir uns um 14.00 Uhr zur Hafenrundfahrt wieder trafen. Die meisten von uns nutzten die Zeit, um bei einem der vielen Ständen der Markthalle etwas zu essen.  Die Hafenrundfahrt dauerte 75 Minuten und führte uns durch den größten Hafen Europas. Nach der Hafenrundfahrt hatten wir erneut einige Stunden Freizeit bevor wir uns zu einem letzten gemeinsamen Abendessen vor der Rückreise begaben.

Aleyna Arslanbuga, Celina Klein, Tamara Kübler, Jakob Nagel, Elisa Neuske, Hanna Ott,  Nina Walz, KS2

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