Wien (2018)

Am Sonntag den 23.9.2018 ging es für 19 Schüler und Schülerinnen mit dem Zug nach Wien. Bereits die Fahrt mit dem Zug nach Wien war ein Erlebnis für sich, da u.a. Karten gespielt wurde,  viel gelacht wurde und es an sich eine positive Stimmung war. Als wir in Wien ankamen, begann das eigentliche Abenteuer. Unsere Tage waren so strukturiert, dass wir uns jeden Morgen um 7:30 Uhr zum Frühstück im Hostel getroffen haben. Je nachdem, was für den Tag geplant war, hatten wir nach dem Frühstück noch etwas Zeit im Hostel oder hatten wir uns direkt vor dem Hostel getroffen. Das Programm in Wien war sehr abwechslungsreich und nicht eng verknüpft, so dass wir auch genügend Zeit hatten, um Wien in Kleingruppen selber zu erkunden, was bei den Schülern besonders gut ankam. So hatten wir am ersten Tag eine Stadtführung durch Wien, die zwar doch etwas länger war, was bei der Größe der Stadt aber auch verständlich ist und es war außerdem auch sehr informativ. Noch am selben Abend haben wir das Time Travel Museum besucht, das die Geschichte Wiens beinhaltete. Dies war auch ein Highlight für die Schüler, da es anschaulich mit Figuren dargestellt wurde, wie zum Beispiel Sissi und Franz Joseph, welche dann sogar gesprochen haben. Außerdem war ein Teil der Führung ein Film, der in einem 4D-Kino abgespielt wurde. Am Tag darauf besuchten wir das Haus der Musik, was spannend und spaßig war, da das Museum auch interessant für jüngere Menschen gestaltet ist, da es zum Beispiel eine Treppe gab, wo jede Stufe einer Klaviertaste entsprach und man so als Gruppe ein Lied auf dem Klavier spielen konnte. Man konnte sich auch am Ende des Museums als Dirigent eines virtuellen Orchesters versuchen, was eventuell das ein oder andere (verborgene) Talent erweckt hat. Des Weiteren waren wir im Sigmund Freud Museum, was sehr interessant war, da es sich in seiner ehemaligen Wohnung und Praxis befindet und man so interessante Informationen über Sigmund Freud gelesen hat und man gesehen hat, wie er gelebt und gearbeitet hat. Auch die Besuche auf dem Zentralfriedhof (und die damit verbundene Suche nach dem Grab der Musikikone Falco), des Hundertwasserhauses, des jüdischem Museums und auf dem Naschmarkt werden uns noch lange im Gedächtnis bleiben. Es war auch möglich, dass sich die Lehrer aufgeteilt haben und mit zwei Gruppen woanders hingegangen sind, da sich manche Schüler für das eine vielleicht mehr interessiert haben, wie für das andere. So ging zum Beispiel Herr Dürr mit einem Teil der Gruppe in die Albertina  und der andere Teil der Gruppe hat mit Frau Brenneisen eine Rundfahrt mit einer historischen Straßenbahn gemacht. Weitere Highlights waren der Besuch auf dem Prater, wo wir erst alle zusammen mit dem Riesenrad gefahren sind und anschließend waren wir in einem Restaurant, wo das Essen und das Trinken per Achterbahn gebracht wurde und manche Getränke von einem Roboter zubereitet wurden. Außerdem die Besichtigung des Schlosses Schönbrunn, da es fast schon atemberaubend war, wie gigantisch der ganze Bereich ist. Des Weiteren ging es für manche Schüler in den direkt anschließenden Zoo, welcher auch sehr toll ist, da er sehr groß ist und man dort viele unterschiedliche Tiere beobachten kann. Auch das Theater haben wir besucht, am Mittwoch ging es in das Volkstheater zur Oper „Zauberflöte", dies war aber freiwillig, und am Donnerstag ging es für alle ins Burgtheater zu „Macbeth".  Bei herrlichem spätsommerlichem Wetter konnten wir alle gemeinsam eine Tretboot-Fahrt unternehmen und am Tag der Abreise ging es, bevor wir um ca 14 Uhr wieder abgefahren sind, noch für manche in eine Gruft was interessant aber zugleich auch ein bisschen unheimlich war, da sich die Gruft direkt unter der Michaeler-Kirche befindet und dort Mumien zu sehen sind. Die Rückfahrt war eher ruhig, da wir nach dieser einzigartigen Reise auch etwas erschöpft waren. An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmal ganz herzlich bei unserer Lehrern Frau Brenneisen und Herrn Dürr bedanken, die uns diese tolle Studienfahrt ermöglicht haben, die  uns bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Tobias Lange, KS2

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