Mörike-Gymnasium Esslingen - Mai 2019

Debating-Club

In diesem Jahr konnte die Debating-AG gleich mehrere Erfolge verzeichnen. Unter anderem wurde die AG durch einige neue Mitglieder verstärkt, die dann auch schon bald zu ihrer ersten Debatte mit dem Mörike-Team der Junior League nach Plochingen fuhren und ihre ersten Debating-Erfahrungen sammeln konnten.

Überhaupt war die AG so weit geschrumpft, dass ohne die neuen Mitglieder eine Teilnahme an der Junior League gar nicht möglich gewesen wäre. Der zweite Erfolg waren drei Siege innerhalb der Junior League, alle drei waren Debatten, bei denen die Schulen nur eine Stunde Zeit zum Vorbereiten hatten. Durch diese Leistung landete das Mörike in der Endwertung auf dem 11. Platz, einem der besten der Geschichte der AG. Auch bei der Wertung der einzelnen Sprecher schnitt das Mörike sehr gut ab. Gleich drei Sprecher des Mörike waren auf den ersten 50 Plätzen zu finden, bei 26 Teams, die alle mindestens drei Sprecher haben, durchaus ein Erfolg.

Über weitere Mitglieder in ihrem Team freut sich

 das Mörike-Debating-Team

Für das Team: Yannick und Simon, 8d

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Boxveranstaltung am Mörike

[29.5.2019] Am Mittwoch haben sich alle Boxerinnen und Boxer der Lerchenäckerschule, der Schule-Innenstadt, der Waisenhofschule und des Mörike-Gymnasiums in der Mörikehalle versammelt, um die Boxlegende Alesia Graf und ihren Trainer Heinz Schulz persönlich kennenzulernen.

Große und kleine Boxerinnen und Boxer erfuhren bei diesem Treffen alles über Alesia Grafs  Werdegang und ihr hartes Training. Auch Heinz Schulz beantwortete Fragen über seine Trainerkarriere.

Nach dem gemeinsamen Aufwärmen mit einem Springseil konnten alle Boxprofis (und die, die es noch werden wollen) an verschiedenen Stationen trainieren und die unterschiedlichen Facetten des Sports näher kennenlernen. Immer als hilfreiche Unterstützung dabei: Alesia Graf und Heinz Schulz.

Das Training bestand aus Übungen am Boxsack und an der Pratze. Ergänzt wurde es durch das Sparring unter Aufsicht von Herrn Hörster (Lerchenäckerschule).

Die Schulsanitäter des Mörike-Gymnasiums waren bei dem großen Event natürlich im Einsatz und standen den Boxerinnen und Boxern bei Bedarf immer zur Verfügung. Am Ende wurden den Boxern des Sparrings Medaillen verliehen, um sie für ihren Mut und ihre besondere Technik zu ehren.

Die Veranstaltung fand ganz nach dem Motto „Sport verbindet!“ statt.Denn ganz egal, ob groß, ob klein und von welcher Schule – alle hatten gemeinsam Spaß. Wir blicken auf eine gelungene Veranstaltung zurück, die den Sport Boxen in ein ganz anderes Licht rückt. Denn es ging eben nicht darum – wie vielleicht von dem ein oder anderen gedacht – sich gegenseitig zu verletzen, sondern miteinander etwas zu erleben, seine Kraft kennen und einschätzen zu lernen, sowie seine Gefühle auf gesunde Weise im Sport zum Ausdruck zu bringen. Die Veranstaltung hatte einen gewaltpräventiven Charakter und tatsächlich gingen alle Schülerinnen und Schüler sehr umsichtig und rücksichtsvoll miteinander um.

Die Organisation dieses tollen und lehrreichen Tags verdanken wir Herrn Hörster und Herrn Schäffler! Dafür ein ganz großes Dankeschön!

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MINT-Berufe entdecken mit DISCOVER INDUSTRY

[28.05.+29.5.2019] Eine Gelegenheit die MINT-Fächer mal von einer anderen Seite kennenzulernen,bekamen unsere Achtklässler vor den Pfingstferien.

Das zweistöckige Ausstellungsfahrzeug, ein Truck,lud unsere Schülerinnen und Schüler auf knapp 100 Quadratmetern zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Industrie ein. Dabei zeigten zwei junge Coaches – selbst aus dem MINT-Bereich – wie vielfältig Ingenieur- und andere MINT-Berufe sein können und welche attraktiven Chancen sie bieten.

Die Industriewelt im Erdgeschoss des Trucks ist vollgepackt mit innovativer Technik. An fünf Arbeitsstationen lernten unsere Schülerinnen und Schüler den industriellen Produktentstehungsprozess kennen und lösen in Kleingruppen verschiedene Aufgaben: Objekte mit einem 3D-Scanner digitalisieren, Prototypen im Miniatur-Windkanal testen oder einen echten Industrieroboter programmieren – hier wird selbst Hand angelegt. Besonderes Highlight: Eine intelligente Produktionsstraße lässt schon heute erahnen, wie die „Smart Factory“ von morgen arbeiten wird. Bei jedem Arbeitsauftrag erfuhren die Jugendlichen, wie Ingenieurinnen und Ingenieure in der Praxis denken, was Informatikerinnen und Informatiker mit der Produktion von heute zu tun haben und welche Rolle die MINTSchulfächer dabei spielen.

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Kunstwochenende der 9c

Bericht zweier Schülerinnen über das Kunstwochenende 17-19.05.19

Um 8:15 Uhr standen wir, die Klasse 9c, mit 2,5kg Ton, Tropenholz, viel Essen und ein paar Klamotten am Esslinger Bahnhof und warteten auf unsere Bahn. Das war der Anfang von unserem interessanten Kunstwochenende. Uns erwartete ein Wochenende voller Späne, Blut und Schweiß. Nach einer überraschend gut verlaufenden Anfahrt kamen wir in Rotenfels an.

Das Wetter war sehr schön und wir sonnten uns in der Sonne. Um 12 Uhr gab es dann Mittagessen, welches nicht sonderlich für uns Schüler geeignet war. Es gab Tintenfischringe mit Kartoffeln. Die Kartoffeln war nicht schlecht, jedoch sahen die Tintenfischringe eher wie eine Pampe aus Panade und Undefinierbaren aus. Das vegetarische Essen war lecker.

Nach dem Essen haben wir kurz die Zimmer bezogen und schon ging es los mit dem Holzworkshop. Wir wurden von der Leiterin begrüßt und uns wurde auch unsere Kursleiterin Frau Hennen vorgestellt. Wir wussten nicht, dass wir in den nächsten Tagen den Begriff plastisch neu definieren werden. Sie stellte uns kurz die Vorgehensweise der nächsten 2 Tage vor. Erstmal sollten wir eine Idee finden und skizzieren. Diese sollten wir im Laufe des nächsten Tages also Samstag in eine 3-dimensionale Figur aus Ton formen. Am Schluss sollten wir mit Messern aus einem Stück Tropenholz die Idee ausarbeiten. Frau Hennen ist auf jeden eingegangen und hat sich seine Idee angehört. Ihr war sehr wichtig, dass jeder seinen eigenen Weg geht. Das Abendessen war dann doch sehr lecker und wir haben alle aufgeatmet, denn unsere Klasse ist doch sehr von Essen angetan. Zwei Zimmer waren immer durch ein Bad verbunden und waren in einem guten Zustand. Die Mädchen waren in 3mal 4zimmer im oberen Stockwert untergebracht. Die Jungen und die Lehrerinnen waren in 5 Zimmern im Erdgeschoss untergebracht. Wir hätten teilweise schlauer sein sollen, denn wir haben nicht an den nächsten Tag gedacht, als wir die erste Nacht nicht viel geschlafen haben. Dementsprechend war der Morgen zu früh da und nicht eine Klasse von 22 Schülern und Schülerinnen trafen die Lehrerinnen Frau Schick und Frau Eberspächer vor, sondern ein Haufen voll Zombies, die eigentlich nur schlafen wollten und ganz sicher nichts von Kunst wissen wollten. Der Vormittag verlief dann dementsprechend verletzungsreich. 

Da die Messer für die Holzbearbeitung sehr scharf waren und man viel Konzentration benötigte, was nicht vorhanden war bei den meisten, deshalb gab es viele Schnitte und Blut. Der   plötzliche Ausruf: „Mir ist irgendwie nicht gut“ hat uns dann alle kurz wach werden lassen. Eine Mitschülerin hatte sich in die Handinnenfläche geschnitten und hat für kurze Zeit das Bewusstsein verloren. Ihr ist nichts passiert. Eine Gedächtnislücke hat sie jedoch trotzdem und einen sehr großen Schock. 

Wir alle konnten beim Mittagessen den Schock verarbeiten und unsere Lehrerin konnte eine Ansage machen. Sie hatte unsere Stimmung gemerkt und uns zu einer Stunde Mittagsschlaf verdonnert. Danach konnten wir uns mit neuer Energie unseren Kunstwerken widmen. Nachdem Abendessen bestellten wir uns noch Pizza, welche wir bei einem Gemeinschaftsspiel aßen. Die letzte Nacht verlief viel entspannter und ruhiger als die Erste. Am Sonntag machten wir einen künstlerischen Abschluss, bei dem jeder sein Kunstwerk und die Entwicklung von der ursprünglichen Idee bis zur Holzfigur präsentieren durfte. Nach einem kurzen Abschied, nahem wir unsere Koffer, die eindeutig 10 Kilo leichter waren, da Ton, Holz und viel Essen fehlte und traten die Rückreise an.

Nach zweieinhalb Stunden Bahnfahrt und drei Mal umsteigen, war unser Kurztrip vorbei und ehe wir uns versahen, saßen wir wieder am Montagmorgen in unserem geliebten Klassenzimmer.

Zusammenfassend können wir sagen, dass es ein interessantes und schönes Wochenende war, wir aber in der nächsten Zeit nichts von plastischen Dingen hören möchten.

[Anne Ulrich & Emelie Gläßner (9c)]

 

Bericht der Klassenlehrerin

Um 7:45Uhr – schon lange vor der vereinbarten Zeit- traf ich auf die ersten gut gelaunten Schüler der 9c im Supermarkt am Bahnhof. Offensichtlich hatten wir das gleiche Ziel, wenn auch quantitativ durchaus unterschiedlich, uns mit essbarem einzudecken.

Uns erwartete ein Wochenende voller kreativer Impulse und -ja, auch das – etwas Anstrengung. Dank einiger „Freiwilliger“ war das Material schon am Vortag portionsgerecht für jeden und jede eingeteilt worden. Dies galt es nun nur noch in die mit Essen schon überquellenden Reisetaschen der 22 Mitreisenden zu stopfen.

Das Wetter war sehr schön und Frau Eberspächer und ich beobachteten die Schüler, wie sie sich in der Sonne aalten. Beim anschließenden Mittagessen kam man als Vegetarier voll auf seine Kosten, als Calamari-Fan ohne Mittelmeerallüren auch. Nur die aufgetauten Kartoffeln entsprachen nicht so ganz meinem Geschmack.

Nach dem Essen haben wir im Schneckentempo die Zimmer bezogen und endlich ging es los mit dem Holzworkshop. Die anfängliche Ratlosigkeit stand den Schülerinnen und Schülern ins Gesicht geschrieben. Von der Kursleiterin Frau Hennen ins kalte Wasser gestoßen musste sich jede und jeder zunächst mal an die Ideenfindung ran wagen. Dabei ging es drei-schrittig zur Sache. Nach einer Ideenskizzierung kam die Arbeit mit dem Ton, d.h. die zunächst flache Skizze auf dem Papier musste nun in ein räumliches Objekt plastisch umgewandelt werden.

Nach dem Abendessen – es gab Burger – arbeiteten wir nochmals weiter in der Werkstatt der Akademie. Offensichtlich war das Essen aber nicht genug, denn am Abend wurde dann doch ein Pizzalieferdienst erspäht, der den Heranwachsenden die benötigten Kalorien für die bevorstehende durchwachte Nacht geben sollte.

Einzelnes Gekicher war durchaus des nachtens zu vernehmen, hielt sich aber in Grenzen. Die Quittung gab es aber am nächsten Vormittag, als dann schnell die Konzentration nachließ. Einzelne Bewusstseins-beeinträchtigungen rieten uns, dann doch rechtzeitig die Mittagspause einzuläuten.

Nach dem Mittagessen und einem kleinen obligatorischen Mittagsschlaf waren dann alle wieder auf dem Damm. Nun konnte, wer das bisher noch nicht getan hatte, sich endliche jeder an die Umsetzung ins Balsaholz machen. Dieses Holz ist eines der leichtesten Hölzer, die man auch im Modellbau verwenden kann, und eignet sich entsprechend gut für erste Schnitzerfahrungen. An ihm kann man auch gut die Eigenschaften wie Faserrichtung erlernen. Dass eine eins-zu-eins Umsetzung der Tonfigur nicht möglich war, ergab sich dann beim arbeiten selbst. Dieser künstlerische Prozess wurde wunderbar von Frau Hennen begleitet, die sich trotz der großen Gruppengröße für jede und jeden Zeit nahm und kompetent und einfühlsam beraten konnte.

Am zweiten Abend stattete uns der Pizzabote wieder einen Besuch ab. Das Gekichere kam deutlich früher zum Erliegen. Ganz ausgeschlafen waren ein paar am Sonntag, unserem letzten Arbeitstag, aber doch nicht.

Da ich an diesem Wochenende nicht die Lehrperson, sondern nur die Begleitperson war, konnte ich mit viel Erstaunen den künstlerischen Prozess bei meinen Schülerinnen und Schülern verfolgen. Die Ergebnisse waren überraschend und gingen oft über das hinaus, was ich erwartet oder ihnen zugetraut hätte.

Die Präsentation der entstandenen Arbeiten zeigte eine enorme Bandbreite und war schon fast eine kleine Ausstellung. Schade, dass wir die Tonergebnisse aufgrund des transportunfähigen Materials nicht auch noch mitnehmen konnten.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Wochenende für mich viele neue Sichtweisen auf die Personen, die ich nun mal vor allem aus dem Unterricht kenne, eröffnet hat, und es für mich zu den wirklich bereichernden und erinnerungswürdigen Erlebnissen in meiner Zeit als Lehrerin zählt.

[Katharina Schick (Klassenlehrerin 9c)]

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Musikkurse in "Aladdin"

[15.5.2019] Bestens unterhalten wurden unsere beiden Musikkurse der KS2, die mit ihren Lehrern Frau Huschka, Herr Knupfer und Frau Brenneisen das Musical „Aladdin“ im Apollo Stage Theater im SI-Centrum in Stuttgart besuchten. Die schillernd bunten Kulissen, die mitreißenden orientalischen Melodien und natürlich nicht zuletzt der legendäre fliegende Teppich ließen uns in die Märchenwelt aus 1000 und einer Nacht eintauchen und die herzzerreißende Liebesgeschichte  des Straßenräubers Aladdin, der mit seiner Bande auf den Straßen von Agrabah sein Unwesen treibt und der wunderschönen und klugen Prinzessin Jasmin miterleben. Ein unvergesslicher Abend für unsere Abiturienten.

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Mona Asuka live und exklusiv am Mörike!

[13.5.2019] So schön hat unser Flügel noch nie geklungen! Die junge Pianistin Mona Asuka war exklusiv zu Gast am Mörike und gab im kleinen Kreis in unserem Musiksaal einige Werke ihrer Lieblingskomponisten Schubert und Chopin zum Besten. 70  begeisterte Schülerinnen und Schüler hatten so die Gelegenheit, nicht nur dem virtuosen Klavierspiel von Mona zu lauschen, sondern konnten auch in einem ungezwungenen Gespräch mit der jungen sympathischen Künstlerin alle Fragen loswerden, die ihnen gerade einfielen. Mona stand unseren  5.-, 10.- und 12.- Klässlern Rede und Antwort, als es um ihre tägliche Übezeit, ihr schrecklichstes Erlebnis auf der Bühne und ihr leidenschaftliches Hobby, das Backen, ging.   

Seit einigen Jahren schon pflegt  das Mörike-Gymnasium Esslingen eine Kooperation mit der Konzertdirektion Russ, deren Anliegen es ist, unseren Jugendlichen die klassische Musik nahe zu bringen, indem direkte und ungezwungene Begegnungen zwischen jungen Künstlern und Schüler/innen direkt in der Schule  organisiert werden.

 Mona Asuka gibt am Samstag, den 18. Mai, um 20:00 Uhr ein Kammerkonzert mit dem Aris-Quartett im Mozartsaal in der Liederhalle Stuttgart. Vielleicht sieht man sich da ja wieder?

Danke, Mona, für das offene Gespräch und dein tolles Klavierspiel!

 

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