Mörike-Gymnasium Esslingen - Artikel nach Datum gefiltert: Februar 2019

Vogelhäuser für den Mörike-Schulgarten

Upcycling – eine Umwandlung von Aufwertung von (scheinbar) nutzlosen Stoffen in neuwertige Produkte.

Diesen Gedanken verfolgte auch die Umwelt-AG bei ihrem Vogelhaus-Projekt. Warum nicht Tetrapacks verwenden und daraus Vogelhäuser bauen?

Während ein Teil der AG die Tetrapacks reinigte und Öffnungen ausschnitt, machte sich der andere Teil ans Erhitzen des Kokosfetts. Im Rahmen der Nachhaltigkeit wurde hier bewusst auf den oft empfohlenen Rindertalg verzichtet. In einem nächsten Schritt ging es ans Nüsseknacken. Sowohl die Nüsse als auch viele der Körner und Samen wurden im Vorfeld durch die Schüler auf Wiesen und Feldern gesammelt. Das erhitzte Kokosfett wurde nun mit den Sämereien vermengt und in die Vogelhäuser gefüllt.

Im Anschluss hängte die AG die Vogelhäuser in den Schulgarten, wo sie den Vögeln bei kalten Temperaturen als Futterquelle dienen sollen.

[Hoch]

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Musikausfahrt nach Ochsenhausen

[4.-6.2.2019] Zum ersten Mal fand in diesem Jahr eine gemeinsame Probeausfahrt von unserem Chor unter Leitung von Herrn Knupfer und unserem Orchester unter Leitung von Frau Brenneisen statt.

Die Ensembles hatten so die Gelegenheit, sich 3 Tage lang in der Musikakademie Ochsenhausen unter besten Bedingungen intensiv mit Musik zu beschäftigen.  Die 70 Schülerinnen und Schüler probten bis zu 8 Stunden am Tag klassische und populäre moderne Melodien und hatten daneben viel Gelegenheit als Gemeinschaft zusammen zu wachsen, u.a. im Rahmen einer stimmungsvollen Nachtwanderung im Schnee mit Fackeln und einer Führung von Dekanatskantor Thomas Fischer zur weltberühmten Gabler-Orgel aus dem 18. Jahrhundert.

Herzlichen Dank an Frau Huschka und Frau Peltzer, die die Ensembles begleitet und unterstützt haben sowie an den Verein der Freunde und den Elternbeirat, ohne deren großzügige finanzielle Unterstützung diese intensive Probephase auch in diesem Jahr nicht möglich gewesen wäre! 

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Skischullandheim 2019

Tag 1: Samstag 26.01.2019

Am Samstag sind wir nach einer langen Fahrt, die um 8:00 Uhr startete und bis 15:30 Uhr ging, im Jugendclub Kitzsteinhorn angekommen. Nach einer kurzen Einführung durften wir das erste Mal in unsere Zimmer. Danach hatten wir die Möglichkeit in die Sporthalle oder in die Trampolinhalle zu gehen. Um 19:15 Uhr gab es Abendessen. Abends zeigten uns die Lehrer in einer kurzen Vorstellung wie man die Skiausrüstung benutzt und richtig anzieht.

Tag 2: Sonntag  27.01.2019

Am nächsten Morgen wurden wir um 7:50 Uhr geweckt. Nach einem leckeren Frühstück gingen wir in unsere eingeteilten Skigruppen. Die Anfänger blieben am Übungshang während die fortgeschrittenen Fahrer und die Könner direkt mit der Gondel, dem Areitexpress, auf den Berg fuhren. Zur Mittagspause trafen sich alle  Gruppen dann in einem Lunchroom. Am Nachmittag gingen wir wieder zurück zum Jugendclub. Nun hatten wir die Auswahl zwischen der Trampolinhalle, dem Chill Out Room, der Sporthalle oder wir durften einkaufen gehen. Im Haus gab es ein Restaurant, in das wir an diesem Abend gingen. Hier hatten wir ein wunderbares  Essen vom Grill. Das Abendprogramm für die Skifahrer bestand aus einem Film mit Skiregeln, die wir später malerisch gestalteten. In dieser Zeit durften diejenigen, die am Alternativprogramm teilgenommen haben Beachvolleyball spielen. Später gingen dann alle auf ihre Zimmer.

Tag 3: Montag 28.01.2019

Am Montag war der zweite Tag auf der Piste. Es gab einen Skilehrerwechsel für die Anfängergruppen. Sie durften heute das erste Mal mit der Gondel auf den Berg fahren. Zum Abendessen gab es Schnitzel mit Pommes und danach hatten wir die Möglichkeit zu Bouldern oder in die Sporthalle zu gehen.

Tag 4: Dienstag 29.01.2019

Wie jeden Morgen trafen wir uns um 8:30 Uhr um zusammen zu frühstücken und uns Pistenbrote vorzubereiten. Über Nacht gab es richtig viel Neuschnee. Die Pistenverhältnisse waren perfekt und die Aussicht war fantastisch. Nach einem weiteren schönen Tag auf dem Berg ging es gegen 16:00 Uhr wieder zurück in den Club. Nachmittags durften wir wieder Bouldern gehen. Unser persönliches Highlight an diesem Tag war aber das Beachvolleyballturnier am Abend, bei dem die Klassen gegeneinander antraten.

Tag 5: Mittwoch 30.01.2019

Am Mittwoch war der vorletzte Tag für uns auf der Piste. Alle genossen den Tag, denn auch der Schnee war wieder richtig gut. Mittlerweile konnten die Anfänger schon viele Pisten alleine bezwingen, die Könner und die Fortgeschrittenen erkundeten das komplette Skigebiet und bezwangen jede Buckelpiste. Der Tag ging leider viel zu schnell zu Ende. Wer wollte, durfte am Nachmittag noch einmal einkaufen gehen. Nach einem total leckeren Abendessen durften wir „Ziemlich beste Freunde“ anschauen oder wieder in die Sporthalle gehen. Die Teilnehmer des Alternativprogramms haben an diesem Abend Bilder zu ihren Aktivitäten gemalt.

Tag 6: Donnerstag 31.01.2019

Auch am Donnerstag war es wieder wundervoll auf der Piste. Am Vormittag fuhr jede Gruppe noch einmal alleine mit dem jeweiligen Skilehrer oder Skilehrerin. Nach einem gemeinsamen Essen im Lunchroom durften wir uns in Gruppen zusammenschließen und dann ohne Lehrer bis 15:30 Uhr Skifahren. Wer wollte und konnte, durfte zum Schluss noch die Talabfahrt bestreiten. Im Jugendclub haben wir dann angefangen zu packen. Der letzte Abend stand unter dem alljährlichen Motto „Casino-Abend“, auf den wir alle gespannt gewartet hatten.

Tag 7: Freitag 01.02.2019

Am Freitag war dann unsere Abreise. Nach dem Frühstück verließen wir um 9:00 Uhr das Hotel Richtung Heimat. Wir kamen um 14:45 Uhr in Esslingen an und wurden dort von unseren Familien schon erwartet.

Wir verbrachten eine wunderbare Woche im Schnee, die leider viel zu schnell vorbei ging.

Zum Schluss möchten wir unseren Lehrern und Lehrerinnen sowie unseren Betreuern für die wunderschöne Zeit und die tolle Betreuung herzlich danken.

Zimmer 258    Johanna, Frida, Sarah, Lotte, Alessia

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Datenschutz geht zur Schule

Frage an die Klasse 7d: „Wer ist alles in sozialen Netzwerken?“ Alle melden sich. Es werden Instagram, WhatsApp, Snapchat und Twitter genannt. Niemand ist mehr bei Facebook. Zweite Frage: „Wer ist schon 16 Jahre alt und durfte sich da anmelden?“ Keiner meldet sich…

Dr. Ronald Petrlic, Informatiker im Büro des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg, ist zu Besuch im Mörike-Gymnasium. Als  Referent für technischen Datenschutz undDatensicherheit unterstützt er den Landesbeauftragten bei dessen Aufgabe, die Institutionen des Landes in Fragen des Datenschutzes zu beraten. Und was läge angesichts der intensiven Internetnutzung Jugendlicher näher, als auch die Schulen in diese Aufklärungsarbeit einzubeziehen?

Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Datenschutz geht zur Schule“, die vom Landesdatenschutzbeauftragten unterstützt wird, steht Petrlicdeshalb am Montagmorgen vor den Siebtklässlern, um sie für einenbewussten und sicheren Umgang mit dem Internet zu sensibilisieren.

Warum kosten die Sozialen Netzwerke eigentlich meistens nichts? Man bezahle mit seinen Daten, klärt Petrlic auf, und diese seien Milliarden wert. „2004, als er Facebook gründete, war Mark Zuckerberg noch Student, 2009 war erbereitsMilliardär“, macht er deutlich. So wurde der von Zuckerberg 2014 gekaufte, bei Schülern nach wie vor beliebte Instant-Messaging-Dienst WhatsApp in einer Datenschutz-Bewertung der Stiftung Warentest wenig überraschend als „sehr kritisch“ eingestuft.

Doch gibt es Alternativen? Ja, es gibt sie, sagt der Experte, und empfiehlt Threema,Telegram oder Signal als datensicherere Programme.

Und er warnt vor Apps, die auf Daten der Smartphones zugreifen können und diese an den Betreiber der App weiterleiten. Als Beispiel dient ein Filmbeitrag, in dem zwei Informatikstudenten eine App so einrichteten, dass eine junge Frau diese als Foto-App installierte. Nach zwei Stunden waren alle Kontaktdaten, SMS, Suchanfragen bei Google etc. heruntergeladen und der Spaziergang der Frau im Stadtplan abgebildet.

Wer nicht in solche Fallen tappen wolle, müsse schon bei der Installation einer App aufpassen, mahnt Petrlic zur Vorsicht. Die Schüler sollten darauf achten, keine Freigaben einzurichten, die dazu führen, dass mehr Datenzugriff möglich ist als für das Programm unbedingt notwendig.

Ein weiteres Thema: Computerspiele, die heutemeist online gespielt werden. Am Beispiel von „Fifa 16“zeigt Petrlic auf, wie viele Unternehmen über die Daten der Spielnutzung online informiert sind: eine dreistellige Zahl, die Liste ist eindrucksvoll. Die Unternehmen erfahren, wer wann wie lange mit welchem Erfolg diese Spiele nutzt. Mit allen Möglichkeiten, die Daten anderweitig zu nutzen. Der Rat des Experten: Für jedes Spiel einen anderen Nicknamen verwenden, dann könnten die Daten viel schwerer verknüpft und ausgewertet werden.

Eine Botschaft ist dem Datenschützer besonders wichtig: „Nutzt niemals ein und dasselbe Passwort für alle Anwendungen, sondern viele verschiedene. “Um dies besser handhabbar zu machen, rät er zur Nutzung eines Passwortmanagers. Dass sein Vortrag bereits ein gesundes Misstrauen bei den Schülern geweckt hat, zeigt die kritische Nachfrage: „Und was ist, wenn einer den Passwortmanager hackt?“ Petrlic beruhigt: „Die am häufigsten genutzten Passwortmanager sind so sicher, dass bisher noch kein gelungener Hack bekannt wurde.“

Welche gesellschaftspolitische Brisanz in der Datenkrake Internet liegt, wird deutlich, als Petrlic fragt: „Was passiert, wenn man alle Daten kennt und vernetzt? Zum Beispiel Pizzaservice, Fitnesstrackerund Krankenkasse?“

Besonders abschreckende Beispiele liefert China, wo Schulklassen gefilmt werden und per Gesichtserkennung ermittelt wird, welche Schüler wie lange aufmerksam sind. Auch Jacken mit Chips zur Ortung von Kindern und Jugendlichen sind dort im Einsatz: Wer ist wann wo, zum Beispiel pünktlich in der Schule? Horrorszenarien, die gar nicht so weit weg sind, denn Petrlic geht auch auf aktuelle Gefahren etwa durch „Alexa“ oder WebCams ein.

Zum Abschied verspricht der Referent den Schülern noch Aufkleber, um die Webcam am Rechner zu verdecken. Eigentlich wollte er sie den Schülern gleich mitbringen, aber die Post war zu langsam. Auch die analoge Welt hat mitunter ihre Tücken.

Weitere Informationen zum bundesweiten Projekt „Datenschutz geht zur Schule“ des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands e. V. gibt es im Internet unter https://www.bvdnet.de/datenschutz-geht-zur-schule/.

har / hg

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Respekt

Das Projekt „Respekt“ startete dieses Schuljahr erstmals als fester Bestandteil im Sportunterricht der 7. Klasse. Die Jungs aus der 7a und 7c lernten unter der Leitung von Herrn Haag, Herrn Schäffler und Frau Treffert verschiedene Techniken aus dem Bereich Jiu-Jitsu.

Auf die Matte, fertig, los! Und natürlich: Anzug an! In 6 Terminen lernten die Jugendlichen beispielsweise die Rolle vorwärts (für die Profis auch die Flugrolle), einen Haltegriff und das richtige Fallen bei einem Sturz. Doch das Projekt „Respekt“ spricht nicht nur die körperliche Ebene an. Ziel ist – wie der Name schon verrät – Respekt untereinander zu fördern, Empathie zu stärken und einander zu vertrauen. All dies wurde immer wieder in einer kleinen theoretischen Runde aufgegriffen und dann mit körperlichen Übungen verknüpft. Durch klar definierte Regeln sollen Aggressionen abgebaut werden und ein fairer Kampf ohne Verletzungen entstehen. Die Jugendlichen sollen außerdem lernen, sich selbst zu verteidigen. Auch das Siegen durch nachgeben ist ein wichtiger Punkt. Zusammenfassend wird dieses Projekt als Gewaltprävention betrachtet.

Was sagen die Schüler?

„Das Projekt war echt cool und hat immer Spaß gemacht. Es hat mir gut gefallen, da es einfach mal eine Abwechslung zum normalen Sportunterricht war.“

„Es war super. Man hat gelernt, wie man sich verhalten soll und dass ein respektvoller Umgang sehr wichtig ist.“

„Ich fand es toll! Man konnte zusammen nach Regeln kämpfen und hat dabei viel gelernt.“

Durch jede Menge Spaß und viele gute Erfahrungen ist nun klar: „Respekt“ wird es auch weiterhin im Sportunterricht geben. Als nächstes sollen nun die Mädels aus den 7. Klassen auf die Matte!

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