Mörike-Gymnasium Esslingen - November 2018

Vorlesewettbewerb 2018

[28.11.2018] 60 Jahre Vorlesen und kein Ende! Unter diesem Motto startete der diesjährige Vorlesewettbewerb, der 2018/2019 seine 60. Jubiläumsrunde feiern kann. Während der letzten Wochen fanden innerhalb aller 6. Klassen die Entscheidungen zum Klassensieger statt. Schließlich traten bei einer kleinen Lesung, zu der alle 6. Klassen als Zuhörer eingeladen waren, 10 Leserinnen und Leser an, die dem gespannten Publikum einen etwa dreiminütigen Text aus einem Jugendbuch ihrer Wahl präsentierten.  Vier Leserinnen schafften es schließlich in die Endrunde und bekamen die Aufgabe, nochmals eine Passage aus einem ihnen unbekannten Text darzubieten. Auch das lösten die Teilnehmerinnen bravourös, sodass die Jury es schwer hatte, eine abschließende Entscheidung zu treffen.

Schulsiegerin wurde schließlich Frida Eitel aus Klasse 6c. Wir gratulieren Frida dazu ganz herzlich und wünschen ihr für den nächsten Entscheid auf Regionalebene viel Erfolg!

[ptg]

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Danke, Herr Klepser!

In einer Feierstunde haben wir Mörikaner uns von unserem langjährigen Hausverwalter, Herrn Cornelius Klepser, der von der SGE mit neuen Aufgaben betraut wurde, verabschiedet.

Verwaltungsleiterin Monika Fleischer und Jaroslaw Gasior von der SGE, die Schulleitung (Gerda Eller und Werner Hobbing), der Vorsitzende des örtlichen Personalrats (Horst Kirra), die SMV (Schülersprecher Besnik Bekteshi  und Ilma Maloku), die Elternbeiratsvorsitzenden (Eberhard Walter und Marco Bertazzoni), die Vorsitzende des Vereins der Freunde (Frau Schäberle), unsere Sekretärinnen, Frau Welz und Frau Klein, sowie etliche Lehrerinnen und Lehrer (darunter auch ehemalige) bedankten sich bei Herrn Klepser mit Geschenken und kurzen Ansprachen.  

Alle waren sich einig: Mit dem Abschied von Herrn Klepser am Mörike geht hier eine Ära zu Ende. Einige Zitate aus den Beiträgen mögen das belegen:

„Das fröhliche 'Guten Morgen und einen schönen Tag wünsche ich noch!' wird uns allen fehlen“, so Besnik Bekteshi. - „Herr Klepser war eigentlich immer da, auch bei Abendveranstaltungen bis tief in die Nacht und an Wochenenden“, erinnert sich Horst Kirra. - Und Eberhard Walter fasst zusammen „Das Mörike-Gymnasium ohne Herrn Klepser ist nicht das Mörike-Gymnasium“.

Lieber Herr Klepser, das gesamte Mörike-Gymnasium bedankt sich bei Ihnen für 19 Jahre treue Dienste. Wir hoffen, dass Sie beim Tag der offenen Tür, beim Sommerkonzert oder an der Mörike-Hocketse wieder einmal bei uns vorbeischauen.

Für Ihre neuen Aufgaben wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute!

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Mandalas, Yoga und Sanskrit statt Rechnen, Turnen und Grammatik

[Oktober/Nobember 2018] Nicht nur mit einem völlig neuem Stundenplan, sondern auch mit einer komplett anderen Kultur und Lebensweise wurden die 12 Teilnehmer aus den vier Esslinger Gymnasien bei ihrem Schüleraustausch mit Indien überrascht. Direkt nach der Ankunft am Flughafen am 22. Oktober und einem herzlichen Empfang durch die Gastfamilien aus Coimbatore, der Partnerstadt Esslingens in Südindien, ging das Abenteuer im indischen Verkehrschaos auch schon los. Abendbrot mit Messer und Gabel? Von wegen! Dosas, Idly, Chappati und Curryreis wurden fortan zunächst zaghaft – später routiniert – zu jeder Tageszeit mit den Händen verzehrt. Nicht nur beim Essen wurde alles daran gesetzt, dass den Gästen ein neues angenehmes Zuhause auf Zeit geboten wurde.

Blumenteppiche, Blütenkränze und Bindis unterstrichen den traditionellen farbenprächtigen Empfang in der G.D. Public School, der indischen Partnerschule. Anschließend versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft in Reih und Glied, um den Schultag in Schuluniform mit Weisheiten, Organisatorischem und der Nationalhymne zu beginnen. Die kommenden Schultage waren mit Yoga, Mandalas, Sanskrit Shlokas (Lobpreisungen), Indian Folk Dances (a la Bollywood), Kabaddi und Kho-Kho (alte indische Sportspiele) traditioneller Küche, Holzarbeiten und Unterrichtsbesuchen gefüllt. „Creating Creativity“ ist das Motto der sehr vom englischen Schulsystem geprägten Privatschule, was man auch am Stundenplan und im Schulgebäude siehtNach den teils sehr langen Heimfahrten in gelben Schulbussen wurde der Schulalltag mit Besuchen  hinduistischer Tempel, Shoppingtouren oder Kinobesuchen, Fußball oder Badmintonspielen abgerundet. Insbesondere die Wochenenden ließen jedoch am meisten Zeit, um die umliegenden Berge mit den Teeplantagen, Reisfeldern, Kokospalm-Farmen und Kaffeepflanzungen zu erkunden. Wer Glück hatte konnte sogar wilde Elefanten, Affen, Bisons, Kormorane und andere seltene exotische Tiere beobachten.

Das hinduistische Diwali-Fest, das traditionell im Kreise der Familien mit unzähligen Krachern, Böllern und Feuerwerksraketen gefeiert wird, war einer der Höhepunkte des Aufenthaltes. Die drei Feiertage, an denen der Tradition nach das Gute gegen das Böse gesiegt hat, ließen aber auch noch Zeit zum Entspannen.

Aber ein Indienaustausch ist eben keine Klassenfahrt ins Allgäu. Sprache, Gesellschaft, Kultur, Religion, Schulalltag und Essen sind so unterschiedlich im Vergleich zu Deutschland, dass all die Eindrücke und Erlebnisse uns sicher noch lange beschäftigen werden. Ein Schüleraustausch mit Indien ist einzigartig und besonders!

[M. Schwarzer]

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