Mörike-Gymnasium Esslingen - Artikel nach Datum gefiltert: Juni 2017

Das stärkste E-Auto der Welt

[28.06.2017] 1000 Nm Drehmoment, 751 PS, 250 km/h Spitze, in weniger als vier Sekunden von 0 auf Tempo 100 , 416.500 Euro teuer (2013) – das sind nur wenige Fakten zum Mercedes SLS electric drive, der für alle NWT 10. Klässler zum Bestaunen und Erleben auf unserem Schulhof des Mörike-Gymnasiums unübersehbar in neongelb mit offenen Flügeltüren erstrahlte.

Bevor alle Schülerinnen und Schüler den Sportwagen live und in Farbe erleben durften, stellte ihnen Tim Wölfel, Ingenieur im Bereich für alternative Antriebe bei AMG und Mitentwickler dieses Fahrzeugs, in einem circa einstündigen Vortrag inklusive Diskussion zum Thema Elektroautos in der Zukunft das Prachtexemplar vor. Dabei ging es hauptsächlich um den Verlauf von der Idee, ein solches Auto zu bauen, bis hin zum Produkt. Somit wurde das typische Vorgehen eines Projekts, das auch unsere NWT-Schülerinnen und Schüler immer wieder aufs Neue im Unterricht vermittelt bekommen, an einem praktischen Beispiel aufgezeigt; gleichzeitig erhielten sie einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Ingenieurs. Im NWT Modul ‚Stoffkreisläufe und Chemie rund ums Auto‘ lernten die Schülerinnen und Schüler u.a. den Verbrennungsmotor kennen. Dass die Zukunft eine Alternative zu diesem dringend braucht, wissen wir bereits seit vielen Jahren. Elektroautos scheinen eine äußerst vielversprechende Antriebstechnik in der Zukunft zu sein. Wie der Aufbau und die Funktion eines Elektromotors bzw. –autos aussieht, zeigte ihnen Herr Wölfel mit sehr ausführlichen und anschaulichen Erklärungen.

Im Anschluss daran konnten es alle kaum noch abwarten den Sportwagen hautnah zu erleben. Alle erhielten die Möglichkeit sich in das Fahrzeug zu setzen, Fragen zu stellen, einen Blick unter die Motorhaube zu werfen und ein Erinnerungsfoto zu machen. Viele blieben noch bis weit nach Unterrichtsende, um mit anzusehen, wie er wieder geräuschlos und emissionsfrei vom Schulgelände fuhr.

Unser Dank gilt Herrn Tim Wölfel, der sich die Zeit genommen hat uns allen ein lehrreiches und unvergessliches Erlebnis in die Welt der Elektroautos zu ermöglichen.

[M. Barchet]

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Zu Besuch in der Villa Merkel

[27.6.2017] Meine Klasse 5a und ich waren mit unseren Lehrern in der Villa Merkel und es war sehr schön. Dort haben wir etwas über den mysteriösen Künstler Jak erfahren, der die Krankheit „Seelenblindheit“ hat. Das heißt, dass er alles was er sieht, nicht kapiert; z.B. beim Anblick einer Gabel nur an ein Metallstück mit Spitzen denkt und nicht daran, dass man damit essen kann. Bei seinen Kunstwerken versucht er das zu zeigen. Außerdem haben wir auch einen kleinen Film gedreht mit dem Thema, dass das Internet nicht alles ist und es auch andere schöne Dinge gibt wie z.B Fußball oder die Familie. Danke auch an unsere nette Museumsführerin Johanna :-)

[Taha 5a]

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Das Problem des Monats – Unterstufenwettbewerb Mathematik

Knobeln und grübeln

verschiedene Ideen ausprobieren

wissen, dass die Lösung nicht mehr fern ist

durchhalten

einfach Spaß an der Mathematik haben

Dies haben viele Unterstufen-Schülerinnen und -Schüler des Mörike-Gymnasiums in Esslingen auch diesen Monat wieder unter Beweis gestellt. Immer am ersten Schultag eines Monats wird ein neues Problem des Monats veröffentlicht, das jede Schülerin und jeder Schüler im Laufe dieses Monats freiwillig bearbeiten darf. Jeden Monat kann an verschiedene Ideen, an unterschiedlichen Lösungswegen oder einfach nur am perfekten Layout für die Lösung getüftelt werden. Unter allen Lösungen des vergangenen Monats waren es die Abgaben von Lucia (5c), Celine (5a), Alina (5a) und Pauline (5c), die besonders überzeugt haben. Als kleine Anerkennung hat der Verein der Freunde jeweils für die monatlichen GewinnerInnen Preise bereitgestellt. So gab es neben einem kleinen Zauberwürfel, einem UV-Geheimstift und einem Smiley-Radiergummi wieder einen Gutschein für ein Bertazzoni-Eis zu gewinnen.

Wenn du in eine der Klassen 5 bis 7 gehst und Lust hast an einer kniffligen Rätselaufgabe zu knobeln, dann versuche dich doch diesen Monat auch an dem Problem des Monats. Dieses hängt mit den Lösungen der vergangenen beiden Monate in der Mathematik-Vitrine im Hauptbau des Mörike-Gymnasiums. Die Aufgabenblätter gibt’s bei deiner Mathelehrerin bzw. deinem Mathelehrer. Vielleicht gewinnst du ja sogar etwas dabei!

Viel Spaß und viel Erfolg beim Lösen des Problems.

(Matthias Köbler)

 
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Mörike wird Vize-Stadtschulmeister im Badminton

[20.6.2017] Mit 38 Meldungen war die Teilnehmerzahl zu den 18. Esslinger Stadtschulmeisterschaften in diesem Jahr etwas geringer als in den Vorjahren.

Pünktlich um 8.30 Uhr war Turnierstart. Je nach Altersklasse kämpften die Schülerinnen und Schüler in der Gruppe um den Meistertitel oder aber um die beste Ausgangsposition für die Hauptrunde. Die Schülerinnen und Schüler des Mörike Gymnasiums erkämpften sich dabei mehrere Podest-Platzierungen und belegten erneut den zweiten Platz in der Schulwertung.

In der Klasse 5/6 Mädchen gewann Xenia Belobonov den 2. Platz, Anna Roppelt den 3. Platz.

In der Alterklasse 9+ Mädchen erspielte sich Jana Riegert, den 3. Platz, Chiara Hartmann den 4. Platz.

Jonas Jester belegte in der Altersklasse 9+ Jungen einen hervorragenden 4. Platz.

[F. Fichter]

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Exkursion nach Augst

Die Lateingruppen der Klassen 9b und 10ab haben den nicht schulfreien Freitag, den 26. Mai 2017, in Begleitung von Fr. Göttle und Hr. Hauns dazu genutzt, die Ausgrabungen der römischen Siedlung Augusta Raurica in Augst bei Basel zu besichtigen.

Als sich alle am Bahnhof Esslingen um 7.15 Uhr trafen, lagen noch 13 Stunden Exkursion vor ihnen. Die Anreise erfolgte mit der Deutschen Bahn, ab Basel, Badischer Bahnhof, mit den Basler Verkehrsbetrieben.

Kurz vor Mittag erklomm die Reisegruppe über eine Treppe aus römischer Zeit den Schönbühl- Hügel in Augst, auf dem sich das Podest eines Pseudoperipteros- Tempels befindet. Von dort bietet sich der beste Ausblick, um die Ausmaße der Stadt zu erkennen: Ober- und Unterstadt boten am Hochrhein im 2. Jhdt. n. Chr. etwa 15.000 Einwohnern Platz.

Gegründet wurde die Stadt vermutlich zweimal, zunächst von einem Parteigänger Caesars zwischen März 44 v. Chr. und dem Sommer 43 v. Chr.; die Siedlung verfiel jedoch in den Wirren des Bürgerkrieges wieder. Die zweite Gründung erfolgte dann 15 v. Chr. als Colonia Paterna Pia Apollinaris Augusta Emerita Raurica; so der volle Name der Siedlung, der den Kaiser Augustus als Schirmherrn ausweist. In den Wirren der Völkerwanderung endet schließlich die römische Siedlung, die sich zuletzt auf ein Kastell am Rheinufer beschränkte, wo etliches Steinmaterial aus der Oberstadt verbaut wurde.

Im Kastell wurde im vergangenen Jahrhundert auch der größte römische Silberschatz nördlich der Alpen geborgen. Ein Offizier der Garnision des Kastells am Rhein hatte ihn in einer Gefahrensituation vergraben, in der Hoffnung, zurückzukommen und ihn zu bergen. Sogar seinen Namen hatte er in eine der massiven Silberplatten des Tafelservices eingeritzt. Auf den wertvollsten Platten sind Szenen aus dem Mythos abgebildet: Bacchus, der Weingott, rettet Ariadne auf der Insel Naxos, wo sie von ihrem Liebhaber sitzen gelassen worden ist; eine lange Bildfolge stellt die Jugend des Helden Achill dar, der sich als Mädchen tarnt, um nicht in den Trojanischen Krieg ziehen zu müssen, jedoch vom listigen Odysseus mit einer Art Gen- Analyse enttarnt wird.

Außerdem konnte die Reisegruppe das Theater von Augst besichtigen. Das Theater bietet eine hervorragende Akustik, was Luzie Adler und Inja Herzig als Jason und Medea, unterstützt von Lisa Brändle und Mikail Coskun als Kindsleichen, mit der Schlussszene der Tragödie Medea von Seneca unter Beweis stellten. Anschließend folgte die Erkundung des Forums mit seiner curia (Rathaus) und dem aerarium (Tresorraum für die Gelder der Stadt); im Viertel der Thermen wurde unter der Erde ein römischer Abwasserkanal durchlaufen, was eine kleiner gewachsene Teilnehmerin frohlocken ließ, dass auch ihre Körpergröße endlich einmal Vorteile bot.

Als Abschluss der Besichtigung erforschte die Gruppe im Museum das Leben von Kindern und ihrer Eltern in der römischen Provinz; vom nicht so ungefährdeten Aufwachsen damals zeugen Kindergrabsteine und die Leiche eines Babys in einer Abwasserleitung. Dann konnte ein nachgebautes römisches Haus mit seinem hohen Wohnkomfort in Augenschein genommen werden.

Gegen 16.00 Uhr bestieg eine schon recht ermüdete Gruppe - vor dem Überqueren der Straße durch warte, luege gewarnt - wohlbehalten wieder den Bus Richtung Basel. Nach viermaligem Umsteigen traf die Reisegruppe erstaunlich pünktlich um 20.34 Uhr wieder in Esslingen ein.

(R. Hauns)

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