Mörike-Gymnasium Esslingen - Artikel nach Datum gefiltert: Mai 2017

Umweltexkursion zum Esslinger Hochbehälter

[17.5.2017] Als Umweltmentoren des Mörike-Gymnasiums haben wir, Aurora 8b und ich (Laurin) 8d, die Aufgabe bekommen, eine Exkursion zu einem Kraftwerk mit Stromgewinnung aus regenerativer Energie zu organisieren. Nachdem mir ein Artikel der SWE (Stadtwerke Esslingen) in die Hände fiel, war mir sofort klar, dass dies unsere Exkursion werden wird: Auf der Esslinger Burg gibt es Trinkwasserhochbehälter mit Turbinen für die Stromgewinnung! Eine ideale Exkursion, da die weite Anfahrt wegfiel, die Führung durch Herrn Illsinger, einen Mitarbeiter der SWE für uns sogar kostenlos war und die NWT-AG der Klasse 10 ebenfalls an einem Projekt zur Energiegewinnung in Wasserrohren arbeitet.

Am 17. Mai 2017 starteten wir die Exkursion mit den Schülern der Klasse 8d auf der Esslinger Burg mit einem "Klimafrühstück":  Dies war ein Picknick bei bestem Sommerwetter, zu dem alle ein Lebensmittel mitbrachten und vorstellten, warum gerade dieses nachhaltiger produziert wurde als ein vergleichbares im Supermarkt. Es waren z.B. selbstgemachte Marmeladen, Apfelsaft aus Äpfeln der eigenen Streuobstwiese, Bioprodukte und regional erworbene Lebensmittel.

Nach dem Frühstück stießen auch noch die NWT-AG-Schüler zu uns und die Führung durch den Hochbehälter auf der Esslinger Burg konnte beginnen.

Der Wasserspeicher auf der Burg gehört zu 17 Hochbehältern und Pumpstationen, ohne die die Stadt auf dem Trockenen säße. Jeder Esslinger verbraucht ca. 130 Liter Trinkwasser am Tag zum Duschen, Waschen, Kochen und Trinken. Das bedeutet, dass die SWE pro Jahr an 15 000 Hausanschlüsse ca. 6 Millionen Kubikmeter Trinkwasser liefert. Zu den Abnehmern gehören Privathaushalte, Geschäftskunden und die drei Schwimmbäder. Außer den Stadtteilen Berkheim und Zollberg, die ihr Wasser aus dem Bodensee bekommen, werden alle anderen Stadtteile mit Grund-, Fluss- und Quellwasser aus dem Donauried und Umgebung versorgt.

Thomas Illsinger und seine Kollegen sind für die 17 Hochbehälter und Pumpstationen, die Esslingen versorgen, zuständig.  Sie schauen einmal in der Woche nach dem Rechten. Sonst läuft unter der Erde außerhalb der Burgmauer alles vollautomatisch. Wenn es zu Problemen kommt, kann man notfalls aber auch manuell eingreifen.

Die gesamte Anlage, die seit 1996 den historischen Wasserspeicher im Burghof aus dem Jahr 1876 ersetzt, ist alarmgesichert, denn das Trinkwasser muss sauber bleiben und geschützt werden. Im Vorraum der unterirdischen Anlage steht ein Modell von Esslingen, das zeigt, warum die Stadt insgesamt 17 Hochbehälter und Pumpstationen braucht, um nicht auf dem Trockenen zu sitzen. Esslingen selbst hat nur zwei etwas größere Brunnen in Sirnau und in Weil. Diese dienen nur zur Notversorgung. Darüber hinaus nutzt die Firma Daimler den Weiler Brunnen noch als Brauchwasserquelle. Die Stadtteile nördlich des Neckars werden mit Landeswasser über die Hochbehälter Rotenberg und Schurwald versorgt, Berkheim und Zollberg beziehen über den Hochbehälter Parksiedlung ihr Wasser.

Die Anlage auf der Burg gliedert sich in drei Teile: ein Technik- und Schaltraum, ein Hochbehälter mit zwei Kammern und ein Rohrsystem mit Turbinen ganz in glänzendem Edelstahl.

Wir blicken durch eine große Scheibe auf den gefüllten Wasserspeicher: strahlendes Blau mit weißen Betonpfeilern. Das 10° C kalte Wasser ist so klar, dass man den Wasserspiegel nur am Pegelmesser ausmachen kann. Damit das Wasser so sauber bleibt, haben die Kammern Staubfilter und werden be-  und entlüftet. Das Landeswasser aus dem Donauried, das in die beiden Kammern des Hochbehälters Burg strömt, kommt aus dem 34000 Kubikmeter-Riesen am Rotenberg und hat von dort aus rund 100 Höhenmeter zurückgelegt. Oder es rauscht aus dem Hochbehälter Schurwald an. In Serach befindet sich der Knotenpunkt, an dem die Stadtwerke regelmäßig umstellen. Da das Wasser von den Höhenlagen kommt, erreicht es die Burg mit einem Druck von zehn Bar.

Es treibt nun zwei Turbinen an, erzeugt Strom und verlässt mit stark vermindertem Druck (0,5 Bar) den Behälter wieder. Der Hochbehälter Burg gehört neben jenen auf der Seracher Heide, Hangelstein in Zell und Parksiedlung Ostfildern zu den vier Hochbehältern, in denen auch Strom gewonnen wird. "Insgesamt können mit dem im Trinkwassernetz der SWE gewonnenen Strom mehr als 3382 Personen versorgt werden-ganz ohne Emissionen", teilen die SWE mit.

Die Esslinger Wasserversorgung verläuft in der Regel von den Hügeln hinunter ins Tal. Das geht aber nicht immer. So beliefert der Hochbehälter Spitalsteige mit zwei Pumpen den am höchsten gelegenen Speicher Dulkhäusle am Schurwaldrand.

Der Hochbehälter Burg bedient die gesamte Altstadt. Landes- wie Bodenseewasser wird bereits in Trinkwasserqualität angeliefert, gechlort wird das Wasser in den Hochbehältern nicht. Etwa alle zwei Monate ziehen Fachleute Proben und untersuchen auf Keime, einmal im Jahr wird die ganze Anlage komplett geputzt. Beide Kammern werden nacheinander abgelassen, die Betonwände und der Boden von Hand geschrubbt.

Es war sehr beeindruckend zu sehen, welch große Wasserspeicher und Rohrsysteme versteckt unter der großen Burgwiese schlummern. Und nun wissen wir auch, dass auf der Burg im Verborgenen Strom aus regenerativer Energie erzeugt wird!

Vielen Dank an meine Klassenlehrer Frau Esterle und Herr Hartlieb, die uns diese Exkursion ermöglichten, und an alle Schülerinnen und Schüler, die sich für ein gutes Gelingen der Exkursion eingesetzt haben; sei es mit Fotos, Mitschreiben oder leckere Picknickspenden!!!

 

[Laurin Layh 8d]

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Ein Workshop mit außergewöhnlichen Instrumenten

[19.5.2017] Nachdem der Didgeridoo-Künstler bei einigen unserer Schüler/innnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, wurde er nochmals ans Mörike eingeladen. Diesmal durften sich die Schüler/innen selber im Didgeridoo-Spiel versuchen, was ihnen mit etwas umfunktionierten Wasserrrohrern vom Baumarkt auch sehr gut gelang.
Anfangs klang es nach einem "Elefanten", "nach einem knurrenden Magen" und nach einer "Sirene", doch dann wurde der Klang immer klarer und verständlicher. Es war sehr beeindruckend, welche Klänge sie nach einer kurzen Zeit der Übung herbeizauberten. Der Digeridoo Künstler Olaf Gersbacher und die Schüler/innen wollen uns dieses Experiment bald in einem gemeinsamen Konzert vorstellen.
Wir freuen uns auf einen Abend mit exotischen Klängen.
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"Junge Oper" zu Gast im Mörike

[10.5.2017] Was für ein Mittwoch Morgen - die "Junge Oper" kam zu uns in direkt ins Mörike. Die EMMA wurde in eine Opernbühne verwandelt und für viele Schüler/innen ging es nicht ins Klassenimmer, sondern sie kamen in den Genuss der Zauberflöte.
Immer weniger Kinder und Jugendliche kennen die Welt der Oper, die Musik gilt als uncool. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen überhaupt die Möglichkeit bekommen, Opern kennen zu lernen. Und genau deshalb bietet die "Junge Oper", bestehend aus  jungen Künstlerinnen und Künstlern aus Detmold und Umgebung, ein umfangreiches Projekt - und Workshopangebot an. Intensive Musikerziehung - ein Schwerpunkt der "Jungen Oper" - wirkt sich positiv auf Sinne, Geist und Persölichkeit aus.
Die Schüler/innen konnten dabei auch selbst szenisch und musikalisch aktiv werden und lernten so das Werk "Die Zauberflöte" besser kennen. Für viele Jugendliche öffnete sich eine neue Welt, die sie sehr beeindruckte und berührte, was sich deutlich in den Reaktionen nach der Vorstellung widerspiegelte.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle besonders dem Verein der Förderer, der einen Teilbetrag für die Schüler/ innen übernommen hat. Wir werden die "Junge Oper" garantiert im nächsten Schuljahr wieder zu Gast haben.
[U. Dürr]
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Dankeschön-Abend für unsere Kocheltern

[10.5.2017] Der diesjährige Dankeschön-Abend für unsere Köchinnen und Köche fand unter dem Motto „Sound of Silence in der EMMA“ statt. Über hundert Gäste verbrachten einen stimmungsvollen und heiteren Abend in der Mörike-Mensa. Zu dieser guten Stimmung verhalfen vielerlei „Zutaten“: Zum einen das bunte und vielfältige Buffet, die Lehrer- und Schülerbar mit den verschiedensten Cocktails, Frau Ellers Dankesworte und dann natürlich auch die Gruppe „Graceland“, die mit Liedern von „Simon & Garfunkel“ zum Zuhören aber auch zum Mitsingen einlud.

Allen Beteiligten einen herzlichen Dank für diesen schönen Abend!

An dieser Stelle auch nochmals herzlichen Dank an alle kochenden Mütter, Väter, Großeltern, Ehemalige und Mörikeverbundene!

[Dorothea Ströhle]

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Cosi fan tutte - So machen es alle

[3.5.2017] Für viele unserer Schülerinnen und Schüler war es der erste Opernbesuch: Über 3 Stunden „Cosi fan tutte“ standen auf dem Spielplan, als die Musikkurse der KS1 sich auf den Weg in die Staatsoper Stuttgart machten. Im Abendkleid bzw. Anzug angemessen gekleidet erlebten unsere Schülerinnen und Schüler einen unvergesslichen Abend in einem der renommiertesten Opernhäuser Europas – die Oper Stuttgart wurde als bestes Opernhaus für die „International Opera Awards 2017“ nominiert. 

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