Lateinschülerinnen und -schüler der 7. Klassen in Grinario

[19.7.2019] Zum Schuljahresabschluss haben sich 37 Lateinschülerinnen und Lateinschüler in Begleitung von Frau Kessler, Herrn Schraube und Herrn Hauns nach Köngen, dem antiken Grinario, aufgemacht.

In den 1960er Jahren wurde in Köngen ein römisches Kastell ausgegraben, das dort etwa 85 n. C. die Grenze am sogenannten Neckar- Alb- Limes sicherte, bis etwa 50 Jahre später die Grenze an den obergermanischen und rätischen Limes weiter nach Osten vorverlegt wurde. Im Südwesten dauerte dann die römische Herrschaft bis zum Alemannensturm des Jahres 260. Dann zogen sich die Römer wieder hinter Rhein und Donau zurück.

Vor Ort haben die Schülerinnen und Schüler im Freilichtmuseum erfahren, wie ein römisches Kastell aufgebaut ist, die Kultur der Römer mit derjenigen der Germanen verglichen und verschiedene Inschriften entziffert.

Für jedes römische Lager wurden die rechtwinklig sich schneidenden Lagerstraßen zunächst mit einen Instrument namens Groma ausgemessen. Eine solche Groma hatten Sebastian Betz, 7a, und Dominik Schweizer, 7a, nachgebaut. So konnte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern Erfahrungen sammeln, wie dieses Instrument funktioniert. Dazu haben sie mit Hilfe der Groma, von vier Stäben, Schaschlikspießen und von Schnüren mehrere Rechtecke auf dem Rasen ausgemessen.

(R. Hauns)

 

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